Rainer Bovermann: Toleranz ist gelebte Verantwortung

Veröffentlicht am 21.10.2013 in Wahlkreis

„Auf dem Weg zu mehr gegenseitigem Verständnis sind wir in Deutschland in den letzten Jahrzehnten ein gutes Stück voran gekommen. Das Ziel ist längst nicht erreicht. Aber wir müssen unseren Weg fortsetzen und dürfen uns nicht beirren lassen!“
So lautet das Fazit des heimischen Landtagsabgeordneten Rainer Bovermann nach dem Besuch von Mitgliedern der Integrationsräte, der Koordinierungskreise sowie des Kommunalen Integrationszentrums aus dem EN-Kreis im Landtag. Die Vertreter waren nach Düsseldorf gekommen, um sich über die Arbeit ihres Abgeordneten zu informieren. Sie erhielten eine persönliche Führung hinter die Kulissen des Parlaments, die vom Plenarsaal über die Fraktionsräume bis in das Büro des Abgeordneten reichte.

Bei dem anschließenden Gespräch standen Fragen der Integrationspolitik wie das gerade im Landtag eingebrachte Gesetz zur Weiterentwicklung der politischen Partizipation in den Gemeinden im Mittelpunkt. Darüber hinaus traten die Vertreter der Integrationsräte für eine Verbesserung der zukünftigen Zusammenarbeit und eine kreisweite Vernetzung ein. Rainer Bovermann griff diesen Punkt gerne auf: „Ich halte eine Interessenvertretung der Migrantinnen und Migranten auch auf Kreisebene für dringend erforderlich. In Fragen der Bildungs- und Integrationspolitik könnte ein solches Gremium die Kreispolitik bereichern und Ansprechpartner für das Kommunale Integrationszentrum sein.“
Der Hattinger Landtagsabgeordnete fand auch klare Worte zu den Diskussionen zum geplanten Neubau der Moschee in Hattingen. „Einer offenen Gesellschaft steht ein ausgeprägtes Maß an Toleranz gut zu Gesicht“, unterstrich Bovermann. Der Wunsch, die eigene Religion in einem würdevollen Rahmen ausüben zu können, sei berechtigt und verständlich. Deswegen müsse deutlich sein: „Dieses Thema eignet sich nicht für rechte Parolen, Populismus und Polemik!“ Wer das Recht auf freie Religionsausübung in Frage stelle, der stelle freiheitliche Werte der Gesellschaft insgesamt in Frage. „Ich rufe daher die Bürgerinnen und Bürger in Hattingen auf, für diese freiheitliche und offene Gesellschaft auch vor Ort einzustehen.“

 

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